Erst einmal: Danke an Alle, die sich die Zeit nehmen und mich auf meinen Wegen begleiten. Vielleicht findet der ein oder die andere ja eine Idee, eine Inspiration für Touren, Städte und Besuche in Ländern, die sonst nicht so im Fokus stehen.
Ganz vielen Dank auch an Julia. Meine Kollegin und Freundin, die meine kreative Kommasetzung im Griff behält und meine oft in einem Fluss entstehenden Sätze etwas entwirrt. Danke auch an meinen Mann, der mich und mein Hummelvolk mannhaft erträgt und mich auch noch, wie gestern, irgendwo hinfährt oder abholt, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel mal wieder unzuverlässig sind.

Was mich zum Fazit bringt: Nicht jede Tour findet ihren Weg hierher um darüber zu berichten. Zum einen, weil sie langweilig, voller Schwierigkeiten war oder wie die Tour bei der dieses Bild entstanden ist, zu kommerziell und darin wenig überzeugend. Auch wenn die Gegend schon schön ist (kleine Untertreibung).
Der Oman in diesem Jahr, war ein absolutes Highlight. Der zweite Bericht folgt in der nächsten Woche. Da werdet ihr feststellen, ich bin ein echter Wüstenfreak. Ich war schon mehrfach in der Sahara bzw. in den Wüsten der arabischen Halbinsel. Egal ob Sand- oder Steinwüste – ich liebe die Stille dort.
Und wir werden definitiv nochmal dorthin fahren, nicht im nächsten Jahr, aber wann anders.


Bei den Städten dieses Jahr war Venedig eine Überraschung. Abgesehen von den touristischen Highlights, die absolut sehenswert und im Februar auch noch nicht so überlaufen sind, haben mich die stillen Ecken überzeugt und … das Essen. Ich habe nicht eine Pizza gegessen in meinen 10 (zehn für Julia :)) Tagen dort, aber echte italienische Küche genossen. In den „stillen“ Stadtteilen auch nicht überteuert in kleinen, zum Teil feinen, Läden. Und zu Mittag schon Aperol, irgendwie nichts Ungewöhnliches hier. Kleiner Spoiler: I will do it again.
Bei den Kurzstreckenwanderung, etwas was ich auch im nächsten Jahr verfolgen werde, hat mich besonders der Klostersteig im Rheingau erwischt. Nicht nur weil ich in Begleitung von Monika ( www.yoga-piazza.de ) unterwegs war und wir bei der Heiligen Hildegard vorbei gekommen sind (eine historische Figur, die ich echt bewundere), sondern weil der Weg abwechslungsreich, gut ausgeschildert und immer gut mit sinnstiftenden Getränken am Wegesrand versorgt ist 🙂

Ausblick: Ich habe meine Planung für das nächste Jahr schon in weiten Teilen stehen. Gerade gestern bin ich die erste Etappe des Limeserlebnisweges gelaufen. Der wird dann im neuen Jahr fortgeführt. Wie oben schon erwähnt: Im Februar geht es nochmal nach Venedig, da gibt es noch Ecken, die erkundet werden wollen.
Als exotischer Akzent nächstes Jahr: Meine Dresdner Freundin und ich fliegen zu den Victoria Fällen. Sambia, Simbabwe und Botswana stehen auf den Programm, wenn nix dazwischen kommt. Und auf dem Rückweg halten wir auch noch in Katar.
Mein Mann und ich fahren im April auf dem Regnitz Radweg entlang (mal kein Wandern) und auch in Luxemburg steht einer der Mullertrails zum Wandern schon fest.

„Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.“ Dieser Mann und ich teilen nicht nur das Geburtsdatum, sondern auch den Blick auf die Welt. Und Alexander von Humboldt war ein echter Reisender. In diesem Sinne: Treffen wir uns hier auch im nächsten Jahr wieder, um gemeinsam die Welt anzuschauen.
Eure Tamara
