Zum einen: Wieder Danke an meinen Mann für den Taxidienst, zum anderen: Gudi war mit dabei dieses Mal. Ganz kurzentschlossen hat sie sich bereit erklärt, mit mir einen Teil des Weges zu laufen.
Start war wieder am Friedhof von Glashütten. Ein kurzer Einschwenk in den REWE und noch ein Brötchen geholt (denn mir schmeckt Worscht ohne Brot nicht ganz so gut) und los geht’s erst mal ein Stück zurück zum Informationspavillon und erst mal lesen, was da so alles steht. Dann folgen wir den Schildern über die Straße, schwups, Weg verloren. 😉 Wir sind erst mal innerorts Glashütten gelaufen – entlang des RADWEGES. Der Fußweg wäre einfach geradeaus weitergegangen, aber gut. Irgendwann waren wir dann doch wieder on track und das direkt an einem neu aufgebauten Turm, den man auch besteigen kann. Was wir prompt gemacht haben. Leider ist das Wetter nicht so toll, die Sicht eingeschränkt, aber schön ist es trotzdem.




Am Fuß des Turmes findet sich wieder eine Infotafel, dass hier das Kleinkastell Maisel gestanden hat. Die Funktion dieses Kleinkastells ist nicht eindeutig geklärt. Unser Weg führt uns am hier gelegenen Grillplatz vorbei in einen Buchenwald. Der Weg ist ein schöner Waldweg, gut angelegt und die Auszeichnung ist wieder super. Nach rund vier Kilometern ist unsere erste Rast. Die Sonne kommt heraus und wir haben einen schönen Blick auf eine große Lichtung.
Nach einem warmen Tee führt der Weg entlang eines Single Trails am Waldrand der Lichtung weiter. Jetzt wechseln sich Wald- und Wiesenstücke ab. Wir kreuzen eine Straße und haben wieder eine Infotafel und ein Stück weiter sind wir auf dem Gelände des Altenburger Marktes.
„An drei Donnerstagen im Jahr – jeweils nach Pfingsten, Jacobus und Bartholomäus – treffen sich Jung und Alt an der Stätte des ehemaligen Römerkastells unter alten Linden. Bereits im 3. Jhd. soll sich hier ein reges Markttreiben entwickelt haben. Aus dieser Tradition heraus hat man den Alteburger Markt wiederaufleben lassen als riesigen Kram- und Viehmarkt mit Volksfestcharakter“ (Quelle: www.idstein.de Veranstaltungskalender).
Dieser Termin wird prompt in den Kalender eingetragen.



Aber für uns geht es nach Querung einer weiteren Straße weiter auf unserem Weg. Nun geht es heute ausnahmsweise mal bergan. Hier an dieser Stelle fehlt tatsächlich mal ein Zeichen, welcher der beiden Trampelpfade der richtige ist. Wir entscheiden uns für den rechter Hand und nach rund 150 Metern taucht auch wieder ein Zeichen auf. Hier laufen wir wieder auf einer Erhebung, die mit etwas Fantasie der Limes sein könnte. Die Form der Aufhäufung lässt die Vermutung zu. Wir kommen aus dem Wald heraus, überblicken weit die Ebene in Richtung Dasbach und machen an einer Bank in der Sonne eine weitere Pause. Der Tee muss geleert und die gekauften Brötchen vom Morgen verbraucht werden. In der Ferne am Ende des Tales sehen wir einen weiteren Turm, den wir heute aber nicht mehr besichtigen werden.
Nach der Pause geht es bergab nach Dasbach. Durch den Ort durch führt unser Weg entlang der kleinen Straße. Am Ortsausgang verlassen wir dann den Limeserlebnisweg nach 12,8 Kilometern, um uns in Richtung Idstein zu orientieren. Von dort ist die Verbindung zurück einfach besser.

Durch Felder geht es nach Idstein. Ab Idstein haben wir die Möglichkeit entweder mit dem Zug oder mit dem Bus zurück nach Oberursel resp. Bad Homburg zu kommen. Da uns der Bus faktisch vor der Nase wegfährt, das Warten auf den nächsten aber dennoch die zeiteffektivste Variante ist, haben wir noch Zeit, uns die Altstadt von Idstein anzuschauen. Ich glaube, ich war noch nie hier, was ein Frevel ist. Denn es ist eine schnuckelige, kleine Altstadt mit einer tollen Touri-Info und einem sogar noch geöffneten Glühweinstand. Bei den Temperaturen beschließen wir die Tour noch mit einem Glühwein. Danach geht es zum Bus und via Königstein zu unserem jeweiligen Zielort.





